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Aktuelle Informationen 2017


 „Fünf Freche Mäuse machen Musik“

80 bunt als Mäuse und Frösche verkleidete Kinder der musikalischen Früherziehung und Flötengruppen der Musikschule Donzdorf veranstalteten am Freitag, 22.07.2016 vor 350 Zuschauern ein lustiges und unterhaltsames Musical in der Stadthalle. Verena Heeg hatte die Bilderbuchgeschichte von Chisato Tashiro etwas umgeschrieben und die Ereignisse in das Donzdorfer Schloss und an den Schlossteich verlegt und entsprechende Kulissen mit Schloss und Teich auf die Bühne gezaubert. Zu Beginn der Geschichte spielte eine Mäusegruppe Flötenstücke und viele kleine Mäuslein tippelten auf die Bühne, wo sie heimlich ein Froschkonzert am Schlossteich beobachteten, dort dann aber von den Fröschen leider verjagt wurden, weil diese allein sein wollten.
Weil ihnen das Konzert jedoch so gut gefallen hatte, wollten die fünf Mäuslein dann auch selber singen und musizieren und begeisterten dann alle Mäuse, die es im ganzen Schloss vom Dachboden bis zum Käsekeller gab. Instrumente wurden überall her zusammengesucht und auch auf Eimern, Kehrschaufeln und Kleiderbügeln musizierte die Mäuseband dann nach einigen Proben wunderschön und sang und tanzte dazu. Letztendlich kamen Mäuse und Frösche dann doch noch zusammen und gaben ein vielbeklatschtes gemeinsames Konzert „Heut ist ein Fest mit den Fröschen am See…..“. Alle Mäuse und Frösche tanzten und sangen eifrig dazu und fielen nach langem gemeinsamen Fest dann glücklich und zufrieden in den Schlaf.
Verena Heeg hatte ihre Ideen zur Ausgestaltung und Inszenierung der Geschichte mit Musik, Liedern, Texten, Kostümen und Bühnendekoration selbst erarbeitet und konnte unter Mithilfe von Barbara Butz, der Elternbeiratsvorsitzenden Ulrike Nagel und Antonio Marotta am E-Piano und Andreas Zanker an der E-Gitarre Kindern und Zuhörern gleichermaßen eine schöne Stunde Spielen, Singen und Tanzen der Kinder ab vier Jahren bieten. Texte der Kinder, Lieder und Tanzstücke waren kindgerecht ausgewählt und wurden von den Kindern mit Begeisterung und Bravour gespielt und vorgetragen.









Musikschule Donzdorf auf Jugendaustausch in Namibia!

Am Donnerstag, 12. Mai 2016 brach eine Gruppe Donzdorfer Musikschüler mit Betreuern zu einer außergewöhnlichen fünfzehntägigen Reise nach Namibia zum musikalischen Jugendaustausch auf. Die Reise wurde vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend über den Bundesverband der Musikschulen Deutschlands finanziell gefördert.
17 Jugendliche mit ihrem Dirigenten Henry Großmann und den Begleitern kamen am Freitagabend am ersten Ziel, der Stadt Swakopmund an der Atlantikküste an. Der Swakopmunder Kunstverein hatte das Donzdorfer Ensemble eingeladen und Gespräche und Konzerte mit namibischen Jugendlichen organisiert.
Nach einer Besichtigung der sehr deutsch geprägten Stadt am Samstagmorgen fanden sich am Nachmittag namibische und deutsche Jugendliche zum gemeinsamen Proben ein.
Am Sonntag, 15. Mai war das gemischte Ensemble in die musikalische Gestaltung des Pfingstgottesdienstes der deutsch-evangelisch-lutherischen Kirche eingebunden.
Nach dem Gottesdienst gab die Musikgruppe in der 45km entfernten Oase Goanikontes vor zahlreichem begeistertem Publikum ein Freiluftkonzert.


Platzkonzert in der Oase Goanikontes mit dem Vorsitzenden des Swakopmunder Kunstvereins Herbert Schier

Am Montag, 16.5. wurde ein Freizeitprogramm mit namibischen Jugendlichen durchgeführt. Nach einer Katamaranfahrt in Walfisbay mit Besichtigung von Robben-und Flamingokolonien schafften alle den mühevollen Aufstieg auf die ca. 140m hohe Düne 7, die auf den Atlantik und das dortige Wüstenland einen herrlichen Ausblick bot.
Zurück in Swakopmund begann um 18:30 Uhr ein „Abendunterhaltungskonzert mit dem symphonischen Bläserensemble der Musikschule Donzdorf“ im Haus der Jugend. Henry Grossmann erläuterte dabei auch die musikalische Zusammenarbeit mit den namibischen Jugendlichen sowie den weiteren Verlauf der Jugendbegegnungen auf der Reise. Die zahlreich erschienenen Zuhörer quittierten dies mit viel Applaus.
Am Dienstag, 17.5. fuhr das Ensemble zum 400km entfernten Waterberg-Plateau Park. Der junge namibische Trompeter Shawn Rooinaste schloss sich der Reisegruppe an, verstärkte das Ensemble und war Gesprächspartner bis zum Reiseende. Am Mittwoch, 18.05. begann um 5:30 Uhr der Aufstieg zu einem Aussichtspunkt des Plateaus. Der Sonnenaufgang mit Blick ins weite Land wurde mit feierlicher Trompetenmusik umrahmt.
Danach folgte die Weiterreise in die Kreisstadt Tsumeb, am Nachmittag fand das erste Treffen dort mit Musiklehrern und Schülern im Arts Performance Centre (APC), einer Schule für Straßenkinder, statt.
Am Donnerstag und Freitag fanden ganztags Gespräche, Proben und Musizieren im APC statt mit einem anschließenden gemeinsamen Abendkonzert und einem Ausklingen des Abends.
Das symphonische Bläserensemble hatte sich, unterstützt besonders durch APC-Streicher und auch Bläser, zum kleinen Sinfonieorchester entwickelt. Die namibischen Jugendlichen musizierten mit viel Konzentration. Die Freude am gemeinsamen Austausch und Musizieren war groß, und die namibischen Jugendlichen nutzten die einmalige Gelegenheit, zusammen mit erfahrenen deutschen jugendlichen Musikern in einem kleinen Sinfonieorchester spielen zu können nur zu gerne.
Am Samstag, 21.05. ging die Reise weiter nach Halali inmitten des Etosha- Nationalparks. Große und kleine Wildtiere standen in beeindruckender Vielfalt wie bestellt an den Wasserlöchern oder überquerten die „Pad“. Zur Freude aller konnten tolle Nahaufnahmen bei dieser Fotosafari geschossen werden.
Nach einer Übernachtung im Rest Camp ging die Fahrt am Sonntag, dem 22.05. weiter. Nach Verlassen des Nationalparks traf man gegen 16:30 Uhr in Otjikondo, einer Schuldorfstiftung ein, wo man in den Unterkünften der dortigen Schüler Quartier bezog und gemeinsam die Tage mit Essen, Gesprächen und Proben bestritt. Der dortige Musiklehrer Faustinus Nuutushi hatte alles bestens vorbereitet. Die Leiter der Schulstiftung, Gillian und Reiner Stommel, die auch die Einladung an die Musikschule ausgesprochen hatten, gaben interessante Einblicke in das Leben in Namibia und ganz besonders auch in die Chancen und Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen dort. Interessante Gespräche folgten. Da einige Streicher und Querflöten unter den Jugendlichen waren, wuchs der Klangkörper wieder zum sinfonischen Orchester an.


Reisegruppe vor einem Schulgebäude in Otjikondo

Am Dienstag, 24.05. fuhr der Bus in das 80 km entfernte Outjo. Der dortige Bäcker hatte die Musikgruppe anlässlich der Neueröffnung seiner Bäckerei spontan zum Musizieren bestellt. Die erstaunten Gäste freuten sich sehr über die Musikdarbietungen und der zufällig anwesende Schulmanager der Elnatan Privatschule engagierte das Ensemble ebenfalls spontan für ein Konzert zum dortigen Schulfest. Zurück in Otjikondo begann um 18:00 Uhr das Konzert in der Schulkirche.  Die vorgetragenen Musikstücke spannten einen weiten Bogen von Bach bis zu den Beatles. Nach dem erfolgreichen gemeinsamen Konzert luden Gilly und Reiner als Gastgeber und Schirmherren der Schulstiftung zu einer abschließenden gemeinsamen Grillparty auf dem Schulgelände ein.

Am Mittwoch, 25.05. um 6:00 Uhr begann leider die Rückreise von Otjikondo zum Flughafen Windhoek, und über Johannesburg fand der Rückflug nach Frankfurt statt. Mit der Bahn ging es zurück bis Süßen, wo für Jugendliche und Begleiter am Donnerstag dann eine eindrucksvolle und sehr vielseitige Jugendaustauschreise mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zu Ende ging. Für 2017 ist ein Gegenbesuch namibischer Jugendlicher vorgesehen.

Besonderer Dank ist noch zu sagen an die Firma Stahlbau Wendeler, welche die Reise mit einer großzügigen Spende unterstützte!
Juni 2016 Henry Großmann, Dirigent

           



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